Magmarama Tanz Novelle

Anja kozik/Oxymoron
lädt cecile Wesolowski ein
Art Director for the dance novelle Magmarama

Choreografin: Anja Kozik

Bühnenbild, Kostüm und Inzsienierung: Cécile Wesolowski

Tanzerin und Tanzer: Raha Nejad, Luana Rossetti, Prince M.I.k. Ofori

Musik: Christoph und Philip Kozik

 

 

 

Stiftung Genshagen

Installationen ab Februar im Schloss Genzhagen

Die Stiftung Genshagen ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts, Stifter sind die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Land Brandenburg. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Professor Dr. Rita Süssmuth als ehrenamtliches Vorstandsmitglied, Dr. Angelika Eder, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bereichs Kunst- und Kulturvermittlung in Europa, und Dr. Martin Koopmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bereichs Europäischer Dialog.

Finanzielle Mittel stehen nur für die Umsetzung der eigenen operativen Ziele zur Verfügung.

Leitlinien

Europa ist ein politisches und ein kulturelles Projekt. Diesen grundlegenden Aspekten der europäischen Einigung widmet sich die Stiftung Genshagen als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Staat agiert die Stiftung seit 2009 in den Arbeitsbereichen Kunst- und Kulturvermittlung in Europa und Europäischer Dialog – Europa politisch denken.

Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck. Der trinationale Charakter der Stiftung und ihre europäische Ausrichtung spiegeln sich sowohl in der inhaltlichen Expertise der Mitarbeiter und in der Zusammensetzung der Gremien als auch im Profil ihrer Publikationen.

Durch ihre vielfältigen Aktivitäten will die Stiftung bei der Suche nach neuen Denkansätzen und Lösungswegen für aktuelle und künftige Herausforderungen in Gesellschaft und Politik mitwirken. Dabei werden Netzwerke verschiedener gesellschaftlicher Gruppen über Ländergrenzen hinweg verbunden oder neu etabliert und gefördert. Dies geschieht an einem Ort, an dem zeitgenössische Kunst wirkt und Raum findet.

Abseits und doch in erreichbarer Nähe der Hauptstadt Berlin gelegen, bietet die Stiftung einen idealen Rahmen für einen entschleunigten Dialog und für einen konstruktiven Erfahrungsaustausch, der unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und der es ermöglicht, neue Entwicklungspfade für das europäische Projekt zu skizzieren.

 

 

JAHRESGABEN – Kunstraum Potsdam

JAHRESGABEN 
Editionen und Unikate von Künstlerinnen und Künstlern, die dem Kunstraum verbunden sind und hier ausgestellt haben.

Ausstellung: 18.11. – 16.12.2018

Konstantin Bayer

Benedikt Braun

Henrik Eiben

Marion Fink

Frank Gaudlitz

Rayk Goetze

Stella Hamberg

Chris Hinze

Tom Korn

Olga Maslo

Alexej Meschtschanow

Thierry Motard

Steffen Mühle

Jana Müller

Susanne Ramolla

Ludwig Rauch

Jörg Schlinke

Rainer Sioda

Cécile Wesolowski

 

 

Bühnenbild Venus Whisper Oxymoron dance company

Venus Whisper mit der Oxymoron Dance Company auf der Seebühne am Tiefen See

Bühnenbild: Cécile Wesolowski

Choreografin: Anja Kozik

PNN:

Am Ende sticht der Mond alles andere aus. Schon zu Anfang des Abends schiebt er sich, rund, in surrealem Orange, in die Kulisse über dem Tiefen See. Ein Beweis, dass natürlich auch die Natur Kitsch kann. Da ist es auf der Bühne noch still, statt Live-Band gibt es Musik aus der Dose. Nur der blau gefärbte Bühnennebel wabert schon, man ahnt links und rechts von der Seebühne zwei Muscheln.

„Venus Whisper“ hieß der Abend, zu dem Anja Kozik und die Oxymoron Dance Company auf die Seebühne einluden. Premiere war am Freitag. Schon der Titel ein unverhohlener Kniefall vor dem vielleicht größten der Gefühle: Romantik her, und zwar seebühnengroß, das war die Ansage. Kozik und ihre drei Tänzer hatten sich im Vorhinein mit der Venus des Botticelli beschäftigt, jenem Gemälde, das die Geburt der Venus zeigt. Blond ist sie da, nackt, vom Windgott Zephyr vom Meer an Land geblasen, schwebend auf einer Muschel in der Bildmitte.

Luana Rossetti nimmt es mit der Botticelli-Schönheit auf

Nun ist der Tiefe See nicht das Meer, aber die Kulisse ist trotzdem schön. Ein kühler Wind bläst über das Gewässer, im Rücken schirmt das Hans Otto Theater ab, gegen die herankriechende Kühle gibt es Sitzkissen. Und mit Luana Rossetti hat Anja Kozik eine Tänzerin gefunden, die es mit der Botticelli-Schönheit aufnehmen kann, das zum Zopf gebundene blonde Haar umfließt sie beachtlich, wenn auch nicht bis zur Hüfte. Ihr dunkler Gegenpart ist Raha Nejad, in einer Szene wird ihr langes Haar das Gesicht überdecken, ein gesichtsloser Körper, dessen Gliedmaßen sich in Eigenregie zu bewegen scheinen. Ein gewissermaßen kopfloses Tasten in die sonst leere Seebühne hinein: Eines der raren Bilder, die treffend die dunkle Seite des romantischen Sehnens zeigen. Jede ordentliche Sehnsucht braucht erstmal Einsamkeit, Stille.

Weniger ist manchmal mehr

Dieser Abend aber will vor allem (hetero-)erotische Zweisamkeit feiern, das mal harmonische, mal spielerische, mal fast kriegerische Ineinander und Aneinandervorbei, das die Liebe ausmacht. Zu den beiden Frauen gesellt sich der Akrobat Alessandro Di Sazio, mal als Gegenpart im Liebesspiel, mal als sich jeglichen Gesetzen der Schwerkraft widersetzender Spinnenmann, der den etwa acht Meter hohen Mast in der Bühnenmitte erklimmt, ein südländischer Spiderman. Er erklimmt den Mast mit Leichtigkeit, knäult sich um ihn, scheint teilweise mit nur einer Hand festzukleben, teilweise tatsächlich zu schweben, um dann in rasanter Geschwindigkeit kopfüber herabzustürzen. Zwanzig Zentimeter über dem Boden, kurz vor dem Genickbruch, dann ein schwebender Halt, wie von Geisterhand geschützt. Ja, die Liebe kann eine Achterbahn, ein genickbrecherisches Unternehmen sein.

Dazu mächtig melancholisch schnarrende Cello-Töne (Marcel Siegel), mal wippende, mal bedrohliche Synthesizer-Klänge (Christoph Kozik) – und immer wieder, schmachtend, Geige (Annegret Enderle). Der Nebel wabert blau, rot und rosa, auf den Muscheln zum Glück nur ahnbar florale Videomotive von Cécile Wesolowski. Insgesamt hätte ein bisschen mehr Ahnung, ein bisschen weniger überdeutliche Emotion dem Abend ganz gutgetan. Der Mond jedenfalls zog von all dem ziemlich ungerührt seine Bahn.

Autor

 

 

La vie liquide

KUNSTRAUM POTSDAM c/o Waschhaus

Eröffnung: Freitag, 01. Juni, 2018, 19 Uhr

Einführung: Stephan Klee / Frontviews Komposition: Valentin Plessy

21 Uhr DJ aMinus
Ausstellung: 02. Juni –15. Juli 2018

Schiffbauergasse 4d, 14467 Potsdam Mi-So / 13-18 Uhr kunstraum@waschhaus.de kunstraumpotsdam.de

 

Handgeknüpfte Blumenbouquets aus goldenen Thermo-Rettungsdecken schmiegen sich an Wände und Boden, bewegte Projektionen treffen auf reflektierende Glasmosaike und werfen schillernden Facetten an alle Wände des Raumes. Dazu verschmelzen erlesene Reminiszenzen an eine weltweite Popkultur zu psychedelischen Videos. Renaissance trifft auf japanische Tradition, wird erweitert mit geologischen Phänomenen und angereichert mit einer Prise aktueller Politik. Schon sind die gewohnten Grenzen zwischen Kultur, Technik und Medium in diesen Arbeiten spielend gesprengt worden, ganz so wie es sich auf Planet POP gehört.

Willkommen in der multimedialen Welt der französischen Künstlerin Cécile Wesolowski. Eine Welt, in die der Betrachter eintauchen kann wie in ein fluktuierendes Plasma, konzentriert angereichert mit neuartigen Erfahrungen und überraschenden Assoziationen. In der heutigen Realität, in der weltweite Produktion, Information, Illusion und Virtualität, einer Flüssigkeit gleich, flexibel in die Leerstellen der Materialität einströmen und dabei scheinbar mühelos bisherige Unterscheidungen überwinden und die Wirklichkeit exponentiell erweitern; ist die Liquidität des Lebens längst nicht nur mehr nur in monetärer Hinsicht relevant und spürbar. Jean Baudrillard attestierte nicht ohne Grund in seinem letzten Buch: Die Realität, so wie sie im Laufe der letzten Jahrhunderte erfunden wurde und welche wir zum Prinzip erhoben haben, befindet sich auf dem Weg der Auflösung.*

Cécile Wesolowski reagiert auf diese neuen Strömungen der Lebensverhältnisse, indem sie die Phänomene dieses fluiden, digitalen Anthropozäns aus eigener Perspektive neu kombiniert, sie dabei überhöht und gleichzeitig hinterfragt. Diesem Verständnis folgend sind ihre immersiven Installationen im Ausstellungsraum Repräsentationen einer sich entgrenzenden Realität. Dabei müssen ihre Werke auch zwangsläufig zu Simulationen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Simulation werden.

Mit viel Fantasie und Humor setzt sie dabei beispielsweise leere Likörflaschen, aufblasbares Badespielzeug oder mit Strass besetzte Accessoires verblüffend in Szene, so dass die vormals profanen Konsumobjekte plötzlich Glanz, Glamour und Wert suggerieren. Oder sie kombiniert taktile Materialien wie Glas, Kunststoff und gefaltetes Metall mit immateriellen Lichtspielen und Projektionen unterschiedlichster Art, mögen sie aus Scheinwerfern, LED Lichtquellen, Filmen oder digitale Animationen stammen. So schafft es die Künstlerin in aufklärerischer Manier die Illusion ihrer Inszenierungen ins Menschlich-Handgemachte und in die greifbare Materialität zurück zuführen und dem Betrachter damit die Ambivalenz unserer Schönen Neuen Welt erfahrbar werden zu lassen.

Cécile Wesolowski wurde 1982 in Croix, Frankreich geboren und ist unter anderem an der Kunsthochschule der Region Les hauts de France (ERSEP) und der Universität Venedig bei Giorgio Agamben ausgebildet worden. Sie nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil und lebt und arbeitet in Potsdam.

 

Stephan Klee

 

* Jean Baudrillard Die Intelligenz des Bösen, S. 13, Passagen Verlag Wien, 2006

 

G(L)ANZ WEISS GOLD

Galerie AE

Charlottenstraße 13
14467 Potsdam

Ausstellung vom 2. Dezember 2017 bis 6.
Januar 2018
Zur Vernissage am Freitag, den 1. Dezember 2017
um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Angelika Euchner
Jan Beumelburg | Beret Hamann | Sabine Hannesen | Ulrike Hansen | Beate Hoffmeister | Marion Linke
Guido von Martens | Seba Nassredine | Martin Noll | Diana Obinja | Sandra Riche | Dietmar Riemann
Beate Rothensee | Erika Stürmer-Alex | Martina M.Thies | Petra Weifenbach | Cecile Wesolowski | Oliver Zabel

Kunstraum Potsdam

im Rahmen der Art Brandenburg 2017

Vom 9. bis 12. November 2017

Erste Einzelausstellung in Deutschland im Kunstraum: Juni und Juli 2018
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Volume A – Kaltblut Magazine

Colonia Nova

Welcome to Volume A – from the 3th to the 5th of November

Diversity was key for the first and successful edition of Berlin´s new art festival! The first edition was entitled VOLUME A presented by KALTBLUT and supported by Warsteiner, PROPERCORN and Michelberger’s Fountain of Youth . An exclusive view on the event at COLONIA NOVA! The high-end event space in Berlin. “Berlin is a city where exhibitions open weekly, the idea is to offer an art exhibition out of the established gallery spaces, a sense on what independent and not so independent artists produce these days all at once. Creating a platform for artworks that go from cinema to painting, fashion, drawing, sculpture, embroidery, digital animation, collage, performance; and moving it from the social media to reality, make the audience interact with the artists, meeting people.” #WellDone!!! Special thx also to our artists: Erwin Olaf, Bruce LaBruce, Tim Lienhard, Lola Dupré, Tata Christiane, Attila Richard Lukacs, Paul Waak, Milo Matthieu, Gio Black Peter, Cécile Wesolowski, Francois Cadiere, Mehryl Levisse, Scott Ramsay Kyle, Spencer Chalk Levy, Ritchelly Oliveira, Philippe Fernandez, The Miss Nipple Show, Hannes&Johannes, Evelyn Bencicova, Mike Rinaldi / Michael the III, Ango The Meek Dead, Mare Nero. Thanks to Paul Kirchenheiter, Galerie Wagner + Partner and to Michael Haufe. www.instagram.com/volume.fest Presented by www.kaltblut-magazine.com Hosted by www.colonianova.com Thiemannstrasse 1 Tor4, Haus 5, Aufgang1 12059 Berlin-Neukölln

 

Enter Art Foundation – 49 Artists

Kant Garagen Berlin

From October 14 through the 22.

ENTER ART FOUNDATION will present its sixth exhibition. This time, the location will be the historical Kant Garage Palace in Berlin Charlottenburg.

The exhibition presents approximately 250 artworks by 49 selected artists, representing 23 countries and a variety of techniques and media from photography to painting, collage, sculpture and printmaking. Among the artists are students from renowned art academies in Berlin, Düsseldorf, Leipzig, Karlsruhe, Gdansk, Florence, Budapest, Zurich, Tokyo, Los Angeles, Damascus and many more.

In addition, EAF will present works from the Enter Art Collection, showcasing artists that have previously been exhibited during EAF shows.
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Museum für Fotografie – Helmut Newton Foundation

Museum of photography
18.08.2017 bis 07.01.2018

Helmut Newton Foundation

Buddha Tee Salon

TRANSFORMART

Donnerstag, 13. Juli bis Sonntag, 16. Juli 2017
Halle 70 (ehem. Kraftwerk)
In den beiden Hallen des ehemaligen Kraftwerks werden sieben künstlerische Positionen zum Thema Transformation ausgestellt. Sieben Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit diesem eindrucksvollen Ausstellungsort auseinander, reagieren aus ihren unterschiedlichen Perspektiven heraus sowohl auf den Raum als auch aufeinander. Zu sehen sind Installation, Objekte, Skulpturen, Malerei und Graphik von Barbara Eitel, Maria-Luise Faber, Anett Münnich, Florian Pelka, Sandra Riche, Cécile Wesolowski und Klaus Zolondowski.

 

TRANSFORMART ist das neue Kunstfestival in Berlin-Schöneweide. Es findet diesen Sommer auf dem Gelände des ehemaligen Transformatorenwerks Oberschöneweide (Rathenau-Hallen) erstmals statt – unter der Gastgeberschaft der Eigentümer und in Regie der ansässigen Künstler.

Neben den Ausstellungen in den Atelierhäusern öffnen gleich mehrere Hallen des imposanten Industrie-Areals die Türen zu verschiedenen thematischen Ausstellungen von hier auf dem Gelände arbeitenden und externen, von nationalen und internationalen Künstlern.

Im Freien

Kunstraum Potsdam

Vernissage: 13 Januar 2017 um 19Uhr

Im Freien
Vom Nachleben impressionistischer Motive
Im Rahmen von MADE IN POTSDAM

Ausstellungsdauer: 14.01.2017 – 26.02.2017
Mike Bruchner • Klaus Dennhardt • Lutz Friedel • Wolf Gerlach • Astrid Germo • Moritz Götze • Antonius Höckelmann •
Bernd Krenkel • Stefan Pietryga • Barbara Raetsch • Ludwig Rauch
Dieter Rogge • Strawalde • Wolf Vostell • Cecile Wesolowski •
Hans Winkler

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Eine Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Potsdam c/o Waschhaus
Gefördert von der Landeshauptstadt Potsdam

In den vergangenen vier Jahren der Ausstellungen innerhalb des Festivals „Made in Potsdam“ stand die regionale Identifikation in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen im Mittelpunkt. Zur Eröffnung des Museums Barberini begrüßen wir das neue Kunstinstitut mit einer Ausstellung zum Nachleben impressionistischer Motive in der zeitgenössischen Kunst.

Der Kunstraum Potsdam und der Potsdamer Kunstverein mit Andreas Hüneke als Kurator präsentieren in dieser Ausstellung Werke aus den letzten Jahrzehnten mit Motiven, die von den bedeutenden Impressionisten so vorgeprägt sind, dass sich praktisch kein Künstler und kein Betrachter damit beschäftigen kann, ohne die großen Vorbilder vor dem inneren Auge zu haben. Sich dieser Herausforderung gestellt und dennoch etwas ganz und gar Eigenständiges geschaffen zu haben, ist die Leistung der beteiligten Künstler, von denen mehrere auch in Potsdam tätig sind.

Phenomena

Boulogne-sur-Mer

20 mai – 5 juin 2016

vernissage le vendredi 20 mai
à 18h30 à La Crypte
Jean Lain – Nicolas Tourte – Cécile Wesolowski

Saint-Omer

4 juin – 2 juillet 2016

vernissage le samedi 4 juin
à 18h à la Chapelle Saint-Jean et
à 18h30 à l’Espace 36
Marie Hendriks – Welchrome

Organisé par WELCHROME

 

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Phenomena est une manifestation autour d’un parcours d’installations numériques réalisées in situ par de jeunes artistes dans des lieux patrimoniaux de Boulogne-sur- Mer et de Saint-Omer, l’événement a vocation à fédérer des acteurs de différents horizons afin de rassembler tous les publics.

Le Beffroi de Boulogne-sur-mer, installation vidéo “I’ve got bats in the belfry”

Véritable symbole de la ville, le beffroi abrite une installation créée par Cécile Wesolowski. Avec Bats in the belfry, littéralement « avoir une chauve-souris dans le beffroi » autrement dit « une araignée au plafond », l’artiste transforme l’intérieur de la tour en une sorte de lanterne magique scintillante. Elle projette sur la surface réfléchissante d’une couverture de survie sertie de paillettes la vidéo d’une chauve-souris à la trajectoire insolite. Cécile Wesolowski occupe le décor de conte de fée qu’offre l’intérieur du beffroi avec une installation poétique bricolée où l’angoisse du drame (symbolisé par la couverture de survie) est conjurée par l’humour et le merveilleux.

OBEN projektraum

Gedenkstätte/Memorial

Projektdauerdauer

03.03.16 bis 16.04.16

Projektpräsentation, Performance, Videoistallation

Fr, 15.04. und Sa, 16.04. ab 20 Uhr

 

Kunstraum Potsdam
c/o Waschhaus Potsdam gGmbH
Schiffbauergasse 4d
14467 Potsdam

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OBEN – Kunstraum Potsdam c/o Waschhaus hat seit Anfang März einen neuen Projektraum Cécile Wesolowski arbeitet in dem Projektraum seit 3. März an ihrer Installation „Gedenkstätte“.

OBEN heißt der neu geschaffene Projektraum im Kunstraum Potsdam c/o Waschhaus. Künstlern steht die obere Etage des Kunstraums zur Verfügung, um dort über mehrere Wochen Projekte zu realisieren und zu präsentieren.

Seit 3. März arbeitet die französische Künstlerin Cécile Wesolowski im Projektraum OBEN an ihrer Installation „Gedenkstätte“. In einem Zeitraum von sechs Wochen erschafft die Künstlerin eine Serie von Skulpturen und Videoinstallationen, die sich mit modernen temporären Gedenkstätten befasst. Den Entstehungsprozess können Interessierte vor Ort verfolgen. Während der üblichen Öffnungszeiten des Kunstraums (und auch nach Vereinbarung) ist Cécile Wesolowski im Projektraum OBEN im Kunstraum anzutreffen. Am 15. und 16. April präsentiert die Künstlerin das Ergebnis des sechswöchigen Arbeitsprozesses.

In „Gedenkstätte“ befasst sich Cécile Wesolowski mit neuen, öffentlichen Orten des Gedenkens. Während Friedhöfe als klassische Orte der Trauer und des Gedenkens zunehmend an Bedeutung verlieren, gibt es immer mehr temporäre Stätten im öffentlichen Raum, an denen bspw. Opfern des Terrorismus, einem Pop-Star, Opfern von Verkehrsunfällen oder eines Flugzeugabsturzes gedacht wird. Interessant ist, dass die Form, die Ästhetik dieser Gedenkstätten, sich grundsätzlich zu ähneln scheinen. Kerzen, Blumen, Zeichnungen, Gedichte und Briefe sind immer wiederkehrende Elemente der modernen, öffentlichen Gedenk-Ästhetik. Cécile Wesolowski versammelt Zeugenaussagen und Unterlagen von Menschen unterschiedlichster Herkunft in einer erweiterten Videoinstallation, die eine „globale Topographie des temporären Denkmals“ darstellen soll.

Der Kunstraum ist geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.